Insektenvernichter

Insektenvernichter - wirkungsvoll und doch schonend

Mit der Vernichtung von Insekten ist das so eine Sache. Zunächst einmal stellt sich die Frage, was überhaupt alles unter den Begriff ?Insekt" fällt. Ist allein schon die Beantwortung dieser Frage für den Laien nicht immer einfach, wird es endgültig schwierig bei der Frage, welche Insekten sind schädlich und welche nicht. Darf man alles wahllos vernichten, was man als Schädling betrachtet? Unter Schädlingen versteht man Tiere (also auch Insekten), die Fauna, Flora, Menschen oder seine Arbeits-, Wohn- und Lagerstätten befallen. Meist machen sie die Vorräte unbrauchbar oder stören das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen und seiner vielleicht vorhandenen Haustiere nicht unerheblich. Dabei werden die Schädlinge in Gruppen eingeteilt:
- Materialschädlinge: Sie befallen Textilien, Papier, Leder, Holz usw.,
- Vorratsschädlinge: Sie machen Lebensmittel ungenießbar,
- Hygiene- und Gesundheitsschädlinge: Sie übertragen Krankheiten oder rufen Allergien hervor,
- Lästlinge: Sie sind ungefährlich, werden vom Menschen jedoch als störend empfunden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Spinnen, Insekten oder andere Kleinstlebewesen automatisch Schädlinge sind. Vielmehr gehören dazu nur die Arten, die im Zusammenhang mit der Schädlingsbekämpfung als Schädlinge eingestuft sind. So sind Marienkäfer, Florfliegen oder Spinnen durchaus keine Schädlinge, sondern eher Nützlinge, auch wenn der Mensch sie als Ekeltiere ansieht. Auch hier gibt es dann wieder Ausnahmen. So ist die Kreuzspinne mit Sicherheit kein Nützling!
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Insektenvernichter

Der Mensch als Ursache für Insektenbefall?
Ob ein Käfer oder Insekt also ein guter Käfer oder ein schlechter Käfer ist, hängt nicht unwesentlich von der Betrachtungsweise ab. Da hat der Mensch in aller Regel eine ziemlich eindeutige Betrachtungsweise: die Wirtschaftliche! Werden Ernten durch Insekten vernichtet, ist das ein Schaden, der Verursacher ein Schädling. Ist der Käfer jedoch in der Hauptsache damit beschäftigt, andere Schädlinge, wie Schnecken oder Läuse abzuwehren und zu vernichten, dann ist er nützlich. Man muss dabei jedoch auch berücksichtigen, und das geschieht in letzter Zeit immer häufiger durch Naturschutzverbände, dass das eine recht einfache und gleichzeitig schiefe Betrachtungsweise ist. Nicht selten ist der Mensch selbst die Ursache für umfangreiche Schäden, die wir dann den Schädlingen in die Schuhe schieben. Man könnte auch sagen, der Mensch wird häufig die Geister, die er rief, nicht mehr los. Käfer besiedeln nahezu alle Lebensräume auf der Erde und haben dabei die verschiedensten Nischen, auch ökologischer Art, erobert. Sie leben räuberisch, fressen Aas, ernähren sich tierisch oder pflanzlich. Sie leben im Wasser, in Pflanzen, unter oder auf der Erde. Dabei hat jede Art ihren spezifischen Platz im Naturhaushalt. Gleichzeitig hat auch jede Art eine ganz bestimmte Aufgabe, die eine oder andere Art von Schädlingen oder auch Nützlingen im Zaum zu halten und damit auch das natürliche Gleichgewicht zu erhalten. Der Mensch erfreut sich dabei an der Lebensweise der einen oder anderen Käferart und nutzt diese aus, womit dann in einigen Fällen das ökologische Gleichgewicht ein wenig aus den Fugen gerät und Schäden verursacht werden, die ursprünglich so nicht geplant, gewünscht oder erwartet wurden.
Auf die Natur positiv wirkende Insekten
Bleiben wir zunächst bei den Nützlingen, wie beispielsweise den Feuerkäfern und den Glühwürmchen, deren Nutzen für jeden Garten- und Pflanzenbesitzer sofort sichtbar ist. Für die Larven von Glühwürmchen sind Schnecken geradezu eine Delikatesse. Das gilt sogar für Nacktschnecken, um die die meisten anderen Tiere einen Bogen machen. Dabei lähmen sie die Beute mit Gift, schleppen sie in ihr Versteck und veranstalten dort ihren Gaumenschmaus. Wenn man das kleine Glühwürmchen zur Nacktschnecke ins Verhältnis setzt, ist das eine beachtliche Leistung. Die Larven des Feuerkäfers wiederum leben unter der Rinde von Bäumen und futtern recht gerne die Larven von Borkenkäfern, die sich in der Forstwirtschaft größter Unbeliebtheit sicher sind. Der Marienkäfer gehört sicherlich zu den beliebtesten und bekanntesten Nützlingen. Er entwickelt in seinem Leben einen richtigen Heißhunger auf Läuse, er ist deshalb in allen Gärten und auch in der Landwirtschaft sehr gern gesehen. Im Laufe eines Marienkäferlebens benötigt der kleine Nützling rund 40.000 Läuse für eine ausgewogene Ernährung. Er wird deshalb inzwischen ganz gezielt als biologischer Schädlingsbekämpfer eingesetzt. Wie das Leben so spielt und inzwischen ja auch hinlänglich bekannt ist, ist der Mensch ja eigentlich nie zufrieden. Der Umgang mit dem Marienkäfer bildet da keine Ausnahme. Ende des 20. Jahrhunderts führte man in Europa, um die Beseitigung der Blattläuse noch effektiver zu gestalten, den asiatischen Marienkäfer ein. Er unterscheidet sich vom europäischen Marienkäfer, der sieben Punkte besitzt, durch 19 Punkte. Das sind jedoch nur die äußerlichen Unterscheidungsmerkmale. Er unterscheidet sich weiter darin, dass er mehr als fünfmal so viel frisst wie sein europäischer Kollege und sich gleichzeitig rasend schnell vermehrt. Damit gehören in vielen Gegenden Blattläuse der Vergangenheit an ? so weit, so gut!
Schädlinge, die wirklich Schaden anrichten
Jetzt gibt es nur ein Problem: Der asiatische Marienkäfer denkt nicht im Traum daran zu verhungern, sobald alle Blattläuse vertilgt sind. Vielmehr ernährt er sich dann sehr gerne und zu seiner großen Freude von Getreide, Gemüse, Obst oder auch Larven von anderen Marienkäfern. Auch vor Menschen schreckt er nicht zurück, die aggressiven Asiaten lieben menschliches Blut und beißen zu. Inzwischen richten die Käfer nicht unerhebliche Schäden im Weinbau an, da durch die Abwehrstoffe des Käfers der Wein teilweise ungenießbar wird. Obstbauern beschweren sich über angefressene Früchte, die unverkäuflich sind und nicht wenige Hausbesitzer haben in den Ritzen der Gemäuer massenhaft Käfer sitzen, die dort überwintern. Inzwischen gibt es erste Befürchtungen, dass der asiatische Marienkäfer am Ende den europäischen verdrängt. Ähnlich verhält es sich mit dem Kartoffelkäfer. Er ist dafür bekannt, innerhalb kürzester Zeit Kartoffelernten vollständig vernichten zu können. Dabei war das possierliche Tierchen, ursprünglich im amerikanischen Bundesstaat Colorado beheimatet, ursprünglich recht harmlos. In seiner amerikanischen Heimat ernährte er sich vom Stachel-Nachtschatten und lebte friedlich und fröhlich vor sich hin, an Kartoffeln hatte er keinerlei gesteigertes Interesse, folglich war er keineswegs unbeliebt. Das änderte sich erst mit den europäischen Siedlern, die die Kartoffel nach Amerika mitbrachten. Zur Freude des damaligen Stachel-Nachtschatten-Käfers, ?Colorado Beetle? genannt, handelte es sich bei der Kartoffel um eine für ihn äußerst nahrhafte und schmackhafte Speise. Er stellte sich in der Ernährung auf das neue Nachtschattengewächs um und gedieh prächtig. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts konnte das, inzwischen in Kartoffelkäfer umgetaufte Insekt, nach Europa übersetzen und hier zügig mit dem Anrichten umfangreicher Schäden beginnen. Inzwischen hat er sich bis nach Asien vorgearbeitet und wird vom, ebenfalls aus den USA stammenden Maiswurzelbohrer begleitet, der sich inzwischen in Europa über den immer umfangreicheren Maisanbau höchst erfreut zeigt und hier einen optimalen Lebensraum vorfindet.
Natürliches Ökosystem vs. Schädlinge
Ist er nun ein Schädling oder nicht? Diese Frage stellt sich bei einem Käfer ganz besonders. Auch wenn nahezu jeder, der den Namen Borkenkäfer hört, sofort sagt: AHA! Schädling Nummer eins im Wald! Dabei geht es auch hier zu einem nicht geringen Teil um die Geister, die man rief. Der Ruf des Borkenkäfers ist sicherlich nicht der Beste, dennoch gehört er eigentlich nicht wirklich zu den Schädlingen. Solange der Wald gesund ist, spielt der Borkenkäfer eigentlich eine nicht unwichtige Rolle im wäldlichen Ökosystem, da er hier organisches Material zersetzt. Nur sehr wenige Borkenkäferarten können lebende Bäume dermaßen schädigen, dass sie absterben, wie beispielsweise der Kupferstecher und der Buchdrucker. Sie gehören zu den Rindenbrütern und ernähren sich von den Saft führenden Schichten der Bäume, womit sie diese zum Absterben bringen. Wird der Befall eines Baumes vom Kupferstecher bemerkt, ist es in der Regel für den Baum zu spät. Grundsätzlich handelt es sich dabei jedoch nicht um ein Massenphänomen. Dazu kommt es erst, wenn sich die Borkenkäfer explosionsartig vermehren, dann sind sie problemlos in der Lage, in Wäldern umfangreichen wirtschaftlichen Schaden anzurichten. Dann ist auch gelagertes Holz betroffen, welches durch den Befall einen erheblichen Wertverlust erleidet. Man muss an dieser Stelle jedoch unbedingt darauf hinweisen, dass die massenhafte Ausbreitung des Borkenkäfers durch Monokultur begünstigt wird.
Der richtige Umgang mit Lebensmitteln
Besonders unangenehm wird es, wenn sich Insekten in der Küche oder in Vorratslagern ausbreiten. Brot-, Tabak-, Museums- und Reiskäfer fallen über Tütensuppen, Tee, Kakao, Getreide, Teigwaren und Mehl her, verschonen dabei jedoch auch tierische Produkte wie Felle und Leder nicht. So mancher Schädling befindet sich schon beim Einkauf in der Tüte oder Packung, andere finden durch offene Türen und Fenster ihren Weg in die Vorratsschränke. Wirklich verhindern kann man einen Befall durch Vorratsschädlinge nicht, man kann den kleinen Krabblern aber durch dichte verschlossene Gefäße und ständige Kontrollen das Leben schwer machen. Sind dennoch welche eingedrungen helfen nur zwei Methoden: Vernichten und wegwerfen! Eher unangenehme Begleiter des Alltags, wie Ameisen oder Fliegen, können mit den vielen angebotenen Artikeln in unserem Reinigungsmittelcenter schonend entfernt werden - ehe sie größeren Schaden anrichten. Auch Mückenspray oder Wespenspray finden Sie in unserer Übersicht. Als handlicher Begleiter an warmen Tagen sind die Fliegenklatschen die wohl wirkungsvollste Methode lästige Besucher abzuwehren. Ob Haftpapier, Spray oder kleine elektrische betriebene Helfer, die vor allem in Großküchen zum Einsatz kommen, den Insekten kann auf unterschiedlichen Wegen das Leben zur Hölle gemacht werden - da, wo sie nicht erwünscht sind.