Handschuhe

Handschuhe und ihre unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten.

Handschuhe sollen die Hände vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Die Hand ist das wichtigste Arbeitsgerät des Menschen und soll daher mittels der Handschuhe unter anderem vor Reibung, Wärme, Kälte, chemischen Einflüssen und anderen Dingen geschützt werden. Von den modischen Varianten abgesehen, ist im Bereich Handschutz in der Hauptsache von Gummihandschuhen und Schutzhandschuhen die Rede, wobei der Gummihandschuh natürlich auch ein Schutzhandschuh ist. Im Reinigungsmittelcenter bieten wir Ihnen daher für jeden Bereich die passenden Handschuhe, die Sie für Ihre Sicherheit benötigen und vor allem auch für die Ihrer Mitarbeiter. Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitsplätze nach ihrem Gefährdungspotenzial zu beurteilen. Sie bildet die Basis für die generelle Beurteilung und Einschätzung von Bereichen und Arbeitsplätzen mit gleichen Tätigkeiten. Durch die Gefährdungsbeurteilung werden im Ergebnis die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten festgelegt. Das können beispielsweise Schutzhandschuhe, aber auch Kopf- und Augenschutzmaßnahmen sein. Unabhängig von der Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung sind jedoch immer zunächst alle Maßnahmen zu treffen, die das Gefährdungspotenzial verringern. Darunter werden sämtliche organisatorischen und technischen Vorkehrungen verstanden, die das Gefahrenpotenzial verringern und besondere Schutzmaßnahmen überflüssig machen. Das kann beispielsweise durch den Verzicht auf Gefahrstoffe geschehen, die in einem Produktionsprozess durch ungefährlichere Stoffe ersetzt werden können. Auch eine Automatisierung bestimmter Arbeitsschritte kann für eine geringere Gefährdung von Mitarbeitern sorgen. Die Ergebnisse einer derartigen Gefährdungsbeurteilung, inklusive der Möglichkeiten zur Gefahrenvermeidung, sind regelmäßig zu überprüfen, auf den neuesten Stand zu bringen und zu dokumentieren.
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Handschuhe

Der Handschuhplan ? Schutzhandschuhe mit System
Sofern organisatorische oder technische Maßnahmen zur Verringerung des Gefährdungspotenzials nicht ausreichen, greift die Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Im Bereich der Schutzhandschuhe ist ein Handschuhplan sehr hilfreich, er kann im Unternehmen für Ordnung sorgen und ein Durcheinander bei den Handschuhen vermeiden. Im Handschuhplan wird für jede Gefährdung und Tätigkeit festgelegt, welches Modell welchen Herstellers zu verwenden und was zusätzlich zu beachten ist. Dabei werden sowohl thermische als auch mechanische Gefährdungen sowie eingesetzte Stoffe berücksichtigt. Neben dem Anspruch, durch den Einsatz verschiedener Handschuhmodelle bei gleicher Gefährdung dem Wildwuchs vorzubeugen, erhöht ein Handschuhplan auch die Wirtschaftlichkeit beim Einkauf. Neben einer fachgerechten Beratung von Experten sind vor allem längere Tragetests bei der Auswahl geeigneter Schutzhandschuhe hilfreich. Für diese Tests wird eine Auswahl möglicher Handschuh-Kandidaten mit den notwendigen Handschuhen für die Arbeit unter Praxisbedingungen ausgewählt. Diese beurteilen, durch den Dauereinsatz, die Eignung verschiedener Modelle auf ihre Tauglichkeit im Arbeitsalltag. Dabei geht es keinesfalls ausschließlich um die Gefahrenabwehr, auch die praktische Anwendung während der Arbeit, unabhängig vom Gefährdungspotenzial, ist zu beurteilen. Dazu gehört beispielsweise ein sicherer Griff, Tastgefühl, Rutschfestigkeit und Tragekomfort. Für einen Handschuhplan ist es wichtig, mehrere Anwender testen zu lassen und die Ergebnisse zu protokollieren. Bewährt hat sich auch eine Checkliste, auf der alle Praxisanforderungen eines Arbeitsbereiches festgehalten sind. Die testenden Mitarbeiter können dann die einzelnen Punkte der Checkliste, in Bezug auf die getesteten Handschuhe, abarbeiten und bewerten.
Wichtiges Material für die Herstellung von Schutzhandschuhen
Bei Einmalhandschuhen sind Latex und Nitril, für mechanische Gefährdungen Handschuhe aus Synthetik oder echtem Leder die erste Wahl. Beim Schutz vor Chemikalien ist PVC, Laminat oder Neopren sehr gut, Polyamid und Baumwolle sind beim Produktschutz hilfreich. Die Möglichkeit der einsatzfähigen Materialien ist derart umfangreich, dass die Auswahl letzten Endes kein Problem darstellen sollte. Dabei geht es nicht nur um den notwendigen Schutz bei der Arbeit, sondern auch um mögliche Allergien oder Hautunverträglichkeiten. Diese können durch chromgegerbtes Leder oder Latex und andere Stoffe hervorgerufen werden. Zusätzlich spielt auch der Tragekomfort bei der Arbeit eine nicht unwesentliche Rolle. Diese, von der Gefahr unabhängigen Bewertungen, dürfen nicht unterschätzt werden. Sie werden für die Beschäftigten gern als Argument angeführt, um Schutzhandschuhe nicht tragen zu müssen. Deshalb muss die Motivation und Akzeptanz der Anwender gegeben sein. Mitarbeiter müssen sich beim Umgang mit Gefahrstoffen hundertprozentig auf die eingesetzte persönliche Schutzausrüstung verlassen können, immerhin schützt sie vor lebensgefährlichen Risiken. Schutzhandschuhe werden von jedem Hersteller in Penetrations- und Permeationstest gegen die verschiedensten Risiken bei der Nutzung von Chemikalien getestet. Von diesen Tests werden Datenblätter angefertigt, die den Nutzern auf Wunsch ausgehändigt werden. Weitere umfangreiche Informationen bieten Datenbanken im Internet. Sollten im Anschluss noch Unklarheiten bestehen, sollte man keinesfalls versäumen, den Hersteller zu kontaktieren und Einzelheiten zu erfragen. Wenn alle Stricke reißen, besteht noch die Möglichkeit von neutralen Labortests der Gefahrstoffe, die im Betrieb zur Anwendung kommen.
Der Hautschutz gehört zu den wichtigsten Schutzvorkehrungen
Bei mehr als 90 % der Hautkrankheiten mit beruflichem Hintergrund handelt es sich um Ekzeme. Nicht selten müssen Beschäftigte ihre gewohnte Tätigkeit wegen Hauterkrankungen aufgeben. Durch gut vorbereitete und systematische Prävention lassen sich viele derartige Erkrankungen verhindern. Dies ist möglich durch die Kombination von Handschuhplan und Handschutzplänen, in denen die Gefährdungen und die Maßnahmen und Mittel dagegen festgelegt sind. Insgesamt erbaut der Hautschutz auf drei Säulen: - Hautreinigung während, vor und nach der Arbeit, - Hautschutz vor und während der Arbeit sowie - Hauptpflege zum Ende der Arbeit. Hinzu kommt die grundsätzlich und immer notwendige Handhygiene, die aus vielerlei Gründen niemals vernachlässigt werden sollte. Der Einsatz von Schutzhandschuhen erfordert Anweisungen und Unterweisungen. Wird der Einsatz von Schutzhandschuhen als persönliche Schutzausrüstung vorgeschrieben, muss hierzu eine Betriebsanweisung erstellt werden. Darin muss auf mögliche Gefahren, die Feststellung sowie die richtige Handhabung eingegangen werden. Hinzu kommt die Pflicht einer jährlichen Unterweisung inklusive praktischer Trainingsübungen. Im Übrigen gibt es den einen Schutzhandschuh, der vor allen möglichen Gefahren schützt, nicht. Die vielen Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt, machen eine individuelle, teils umfangreiche Beratung erforderlich.
Rechtliche Anforderungen an Schutzhandschuhe
Rechtlich wird in einer speziellen Norm festgelegt, welchen Anforderungen Schutzhandschuhe in Bezug auf Produktinformation, Kennzeichnung, Zweckmäßigkeit, Tragekomfort, Unschädlichkeit, Konstruktion und Gestaltung genügen müssen. Die Norm gilt gleichzeitig auch für Armschützer. Mitarbeiter, die Handschuhsorten für besondere Anwendungen nutzen, wie dies beispielsweise bei OP-Handschuhen oder Handschuhen für Elektriker der Fall ist, sollten sich unbedingt zusätzlich informieren. Für diese Handschuhe gelten strengere Normen. Schutzhandschuhe gehören zur persönlichen Schutzausrüstung für Hände und sämtliche Handbereiche. Sie sollen den gesamten Bereich, bis hin zu Teilen des Unterarmes und Armes schützen und bedecken. Die Aussage, wie sich die einzelnen Handschuhe in den notwendigen Tests bewährt haben, ergibt sich aus einer Kennziffer zwischen 0 und 4. Dabei bedeutet die Wertung ?0?, dass dieser Handschuh entweder die Mindestanforderungen nicht erfüllt hat oder nicht getestet wurde. Höhere Ziffern deuten auf bessere Leistungen hin, der Indikator ?X? weist darauf hin, dass das zur Verfügung stehende Muster nicht für einen Test geeignet war. Grundsätzlich müssen alle Sicherheitshandschuhe für den jeweiligen Einsatz den höchstmöglichen Schutz bieten. Bei Nahthandschuhen dürfen die Nähte, als eventuelle Schwachpunkte, die Leistungsfähigkeit des Handschuhs nicht beeinträchtigen.
Erforderliche Eigenschaften von Sicherheitshandschuhen
Auch dürfen die Handschuhe keinesfalls selbst eine Schädigung des Trägers verursachen, der pH-Wert muss sich innerhalb von 3,5 bis 9,5 bewegen. Gleichzeitig muss der Chromwert unterhalb der Nachweisgrenze liegen und Handschuhe aus Naturkautschuk müssen, entsprechend der EN 455-3 Norm, auf extrahierbare Proteine getestet sein. Werden für Sicherheitshandschuhe Pflegeanleitungen erstellt und ausgegeben, müssen die Sicherheitseigenschaften nach der maximalen Waschanzahl immer noch hundertprozentig vorhanden sein. Handschuhe, die der Sicherheit vor einer elektrostatischen Entladung dienen, müssen zwingend nach der EN 1149 ? Norm getestet sein. Es darf kein elektrostatisches Piktogramm verwendet werden, die beim Test erzielten Werte sind in den Gebrauchsanleitungen anzugeben. Falls notwendig, müssen Handschuhe eine Wasserdampftransmission bei 5mg/cm 2 ermöglichen. Ist dies aus technischen Gründen nicht möglich, muss der Wert für die Transmission mindestens 8 mg/cm 2 über 8 Stunden betragen.
Kennzeichnungspflicht von Handschuhen
Schutzhandschuhe müssen mit verschiedenen Kennzeichnungen ausgestattet sein: - Größen- und Handschuhbezeichnung, - Herstellername, - CE-Kennzeichen sowie - Auszeichnung mit Leistungsindikatoren, Referenz der EN-Norm und Piktogrammen. Die Kennzeichnungen müssen während der gesamten Lebensdauer der Handschuhe lesbar bleiben. Ist die notwendige Auszeichnung aufgrund der Produkteigenschaften nicht möglich, sind diese auf der Außenverpackung anzubringen. Vorschriften zur Verpackung von Handschuhen: - Adresse und Name des Herstellers der Handschuhe, - Größen- und Handschuhbezeichnung, - CE-Kennzeichen, - Gebrauchsinformationen, Lager- und Pflegeanleitungen, - Liste von im Handschuh enthaltenen allergieauslösenden Substanzen, - Name und Anschrift der Zertifizierungsstelle des Handschuhs sowie - Information, falls nur Teilbereiche durch den Handschuh geschützt sind. Darüber hinaus muss den Handschuhen eine Gebrauchsanleitung beigefügt sein.
Schutz vor Mikroorganismen und Chemikalien
In der Norm EN 374:2003 sind die Eigenschaften der Handschuhe zum Schutz vor Mikroorganismen und Chemikalien festgehalten. Dabei geht es, um das Eindringen von Mikroorganismen oder Chemikalien durch Nadellöcher, Nähte, poröse Stellen oder andere Defekte an einem Handschuh. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Durchbruchszeiten, die von einer gefährlichen Flüssigkeit benötigt wird, bis sie Kontakt zur Haut erlangen kann, da Kunststoff- und Gummischichten von Handschuhen nicht immer in der Lage sind, eine Flüssigkeitsbarriere zu bilden. Manche Materialien reagieren schwammartig, saugen Flüssigkeit auf und drücken diese gegen die Haut. Daher ist die Durchbruchszeit, auch Permeation genannt, wichtig. Dabei darf der Handschuh bei einem Test der Wasser- und Luftdichtigkeiten keine Leckagen bilden. Dies wird über einen AQL-Wert (Akzeptables Qualitäts Level) ermittelt. Der Bereich eines flüssigkeitsdichten Handschuhabschnitts muss, nach der weiteren Norm EN240, der vorgeschriebenen Mindesthaltbarkeitslänge des Handschuhs entsprechen. Im Reinigungsmittelcenter entdecken Sie mit Sicherheit genau die Handschuhe, die Ihren Anforderungen gerecht werden. Die genauen Beschreibungen lassen keine Fragen offen und die günstigen Preise machen den notwendigen Schutz nicht zu einer erhöhten Investition.